Praktische Reisetipps für Angola
Sprache
Die Amtssprache Angolas ist Portugiesisch und wird im ganzen Land gesprochen. Daneben gibt es zahlreiche regionale Sprachen, darunter Umbundu, Kimbundu und Kikongo. Englisch wird vor allem in touristischen Einrichtungen und größeren Hotels teilweise gesprochen, außerhalb der größeren Städte ist die Verständigung auf Englisch jedoch nicht immer möglich.
Währung & Zahlungsmittel
Die Landeswährung ist der Angolanische Kwanza (AOA). Internationale Kreditkarten werden hauptsächlich in größeren Hotels und einigen Restaurants akzeptiert. Außerhalb der größeren Städte ist die Akzeptanz deutlich eingeschränkter, sodass ausreichend Bargeld mitgeführt werden sollte.
Geldautomaten gibt es in Luanda sowie in größeren Städten, Hotels und an einigen Banken. Sie sind jedoch nicht immer zuverlässig verfügbar oder mit Bargeld bestückt. Euro und US-Dollar können unter anderem am Flughafen, bei Banken und in ausgewählten Hotels in Kwanza gewechselt werden.
Zeitverschiebung
Angola liegt in der Zeitzone West Africa Time (WAT), UTC+1 und kennt keine Umstellung auf Sommerzeit.
Während der deutschen, österreichischen und Schweizer Winterzeit besteht somit keine Zeitverschiebung. Während der europäischen Sommerzeit liegt Angola eine Stunde zurück.
Strom & Steckdosen
Die Netzspannung beträgt in Angola 220 bis 240 Volt bei 50 Hertz. Verbreitet sind vor allem Steckdosen der Typen C und F, wie sie auch in Deutschland und weiten Teilen Europas verwendet werden.
In abgelegenen Regionen und Safariunterkünften kann die Stromversorgung über Generatoren oder Solaranlagen erfolgen und zeitlich eingeschränkt sein.
Telefon & Internet
Die internationale Vorwahl für Angola lautet +244. Mobilfunk ist in den Städten und dichter besiedelten Regionen verfügbar. In abgelegenen Landesteilen kann die Netzabdeckung jedoch eingeschränkt sein.
WLAN wird in vielen größeren Hotels und Unterkünften angeboten. Je nach Region kann die Internetverbindung langsamer oder zeitweise nicht verfügbar sein.
Unterwegs in Angola
Angola ist ein sehr großes Land und die Entfernungen zwischen einzelnen Regionen sind teilweise beträchtlich. Während die Hauptverkehrsstraßen zwischen größeren Städten überwiegend ausgebaut sind, können Nebenstraßen und Strecken in abgelegenen Gebieten deutlich schlechtere Straßenverhältnisse aufweisen. Während der Regenzeit können einzelne Straßen zeitweise schwer oder nicht passierbar sein.
Für Reisen in abgelegene Regionen kommen häufig Geländewagen zum Einsatz. Größere Entfernungen innerhalb des Landes können auch mit Inlandsflügen zurückgelegt werden.
In Angola herrscht Rechtsverkehr.
Fotografieren
Beim Fotografieren öffentlicher und staatlicher Einrichtungen ist Vorsicht geboten. Militärische und polizeiliche Einrichtungen und Fahrzeuge, Regierungsgebäude, Flughäfen und andere strategisch wichtige Anlagen sowie deren Personal dürfen nicht ohne entsprechende Genehmigung fotografiert werden.
Auch beim Fotografieren von Menschen sollte grundsätzlich vorher um Erlaubnis gefragt werden.
Gut zu wissen
In Angola besteht eine Ausweispflicht. Reisende sollten daher einen entsprechenden Identitätsnachweis mitführen. Nach Angaben des Auswärtigen Amts kann hierfür auch eine beglaubigte Kopie der Datenseite des Reisepasses und gegebenenfalls des Visums verwendet werden.
Bei Reisen in abgelegene Regionen empfiehlt es sich, persönliche Medikamente und andere wichtige Reiseutensilien in ausreichender Menge mitzuführen, da Einkaufsmöglichkeiten und die Verfügbarkeit bestimmter Produkte eingeschränkt sein können.
Wir sind für Sie da
Jürgen Seiler, Geschäftsführer, und die Reiseprofis von Afrikarma Safaris
Wir sind Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr für Sie da.






