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andbeyond Ngorongoro Crater Lodge: Flamingos über Flamingos
andbeyond Ngorongoro Crater Lodge: Freistehende Badewanne
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Chem Chem Lodge: Luftaufnahme
Chem Chem Lodge: Zebraherde
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Kusini Camp: Gepard
Kusini Camp: Lagerfeuer
Kusini Camp: Schlafzimmer
Kwihala Camp: Einsame Antilope
Kwihala Camp: Leoparden im Baum
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Lamai Serengeti: Elefantenherde
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Lamai Serengeti: Landschaft im Abendlicht
Lemala Ngorongoro: Camp unter Bäumen
Lemala Ngorongoro: Elefant
Little Chem Chem: Elefanten
Little Chem Chem: Elefanten im Grünen
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Sayari Camp: Gnus überqueren den Mara
Sayari Camp: Nilpferde im Mara River
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Great Migration Serengeti

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Wissenswertes: Tansania

Tansania - das Land ist berühmt für die Serengeti, die Region mit der größten Tierwanderung dieser Erde und für die Arbeiten von Professor Bernhard Grzimek. Auch der Ngorongoro-Krater genießt ikonischen Status. Die Insel Sansibar ist beliebt für Strandurlaube. Weniger bekannt, aber auch sehr beeindruckend sind die Nationalparks von Ruaha und Selous.

Die Great Migration – die größte Tierwanderung der Welt

Das Ökosystem der Serengeti

Die Serengeti, eine baumarme Savanne im Norden von Tansania erstreckt sich auf etwa 30.000 km² von den östlichen Ausläufern des Lake Victoria bis nach Kenia in die Masai Mara hinein. Die Serengeti ist einer der spektakulärsten Naturräume der Erde und der gleichnamige Serengeti National Park ist weltberühmt.

Die verschiedenen Regionen der Serengeti unterscheiden sich teilweise deutlich voneinander. Während den Süden ausgedehnte Grassteppen mit vereinzelten Bäumen dominieren, ist der zentrale Teil eine flache Savanne, die fast keinerlei Baumbestand aufweist. Je weiter man nach Norden vordringt, desto hügeliger wird es, hier dominieren die sog. Kopjes, vor Abermillionen von Jahren entstandene Granitfelsen vulkanischen Ursprungs und es gibt deutlich mehr Bäume. Für die gesamte Serengeti gilt aber: Je nach Jahr fallen Schnitt nur etwa 300 bis 1.000 mm Niederschlag, das Leben in der Savanne ist für die Herden eine ständige Suche nach Wasser und Weidegründen.

Der Kampf ums Überleben hat in der Serengeti eine der spektakulärsten Naturerscheinungen hervorgebracht – die Great Migration.
Auf der Suche nach Wasser und Weideflächen durchqueren jährlich Millionen von Gnus, Zebras und anderen Herdentieren, die gesamte Serengeti vom Süden nordwärts bis in die Masai Mara Region in Kenia und wieder zurück und folgen dabei instinktiv dem Regen.

Die Great Migration, die sich über Tansania und Kenia erstreckt, ist (seit der Ausrottung der amerikanischen Bisons) die größte Tierwanderung unseres Planeten und eines der beeindruckendsten Naturereignisse überhaupt – eine absolute „once in a lifetime“-Erfahrung!

Die Great Migration in Bildern

Serengeti Safari Camp: Überquerung des Mara River

Serengeti Safari Camp: Überquerung des Mara River Serengeti Safari Camp: Überquerung des Mara River

Serengeti under Canvas: Galoppierende Gnus

Serengeti under Canvas: Galoppierende Gnus Serengeti under Canvas: Galoppierende Gnus

Klein's Camp: Great Migration aus der Luft

Klein's Camp: Great Migration aus der Luft Klein's Camp: Great Migration aus der Luft

Sayari Camp: Fliehende Gnus

Sayari Camp: Fliehende Gnus Sayari Camp: Fliehende Gnus

Sayari Camp: Gnus überqueren den Mara

Sayari Camp: Gnus überqueren den Mara Sayari Camp: Gnus überqueren den Mara

Serengeti Safari Camp: Flussüberquerung

Die Flussüberquerungen der Gnus zählen zum Spannendsten, was die Natur zu bieten hat.

Serengeti Safari Camp: Flussüberquerung Serengeti Safari Camp: Flussüberquerung

Serengeti Safari Camp: Gnus überqueren einen Fluss

Serengeti Safari Camp: Gnus überqueren einen Fluss Serengeti Safari Camp: Gnus überqueren einen Fluss

Serengeti Safari Camp: Great Migration

Serengeti Safari Camp: Great Migration Serengeti Safari Camp: Great Migration

Serengeti Safari Camp: Tierwanderung

Die jährliche Tierwanderung wird von Millionen Gnus, Antilopen und Zebras unternommen.

Serengeti Safari Camp: Tierwanderung Serengeti Safari Camp: Tierwanderung

Mara Plains Camp: Angriff einer Löwin auf ein Gnu

Mara Plains Camp: Angriff einer Löwin auf ein Gnu Mara Plains Camp: Angriff einer Löwin auf ein Gnu

Mara Plains Camp: Krokodile im Mara River

Mara Plains Camp: Krokodile im Mara River Mara Plains Camp: Krokodile im Mara River

Mara Plains Camp: Gnu-Herden in der Masai Mara

Mara Plains Camp: Gnu-Herden in der Masai Mara Mara Plains Camp: Gnu-Herden in der Masai Mara

Mara Plains Camp: Streifengnus überqueren den Mara River

Mara Plains Camp: Streifengnus überqueren den Mara River Mara Plains Camp: Streifengnus überqueren den Mara River

Rekero Camp: Gnuherde

Jährlich von Juni bis November wandern hunderttausende Gnus in die Masai Mara und überqueren dabei den Mara River, um am Ende die weitläufige Buschsavanne abzugrasen.

Rekero Camp: Gnuherde Rekero Camp: Gnuherde

Rekero Camp: Massenmigration

Die jährliche Tierwanderung wird auch als Great Migration bezeichnet und gilt als weltweit einzigartiges Naturschauspiel.

Rekero Camp: Massenmigration Rekero Camp: Massenmigration

Sala's Camp: Tierwanderung

Sala's Camp: Tierwanderung Sala's Camp: Tierwanderung

Serian Camp: Gnus erreichen das Flussufer

Serian Camp: Gnus erreichen das Flussufer Serian Camp: Gnus erreichen das Flussufer

Die Teilnehmer der Great Migration

Die Migration ist vor allem die Wanderung der Gnus, Bilder und Videos von ihren todesmutigen Flussüberquerungen sind weltbekannt. Ihre Anzahl ist gewaltig, allein etwa 1,7 Mio. Gnus nehmen an der großen Wanderung teil. Begleitet werden sie von über 250.000 Zebras und verschiedenen Gazellen (Grant-Gazelle, Thomson-Gazelle, Elenantilope, Impala), die zusammen auf eine Zahl von etwa 500.000 kommen.
Auf der etwa 800 km langen gefährlichen Reise finden jedes Jahr etwa 250.000 Gnus den Tod – sie fallen Hunger, Durst, Erschöpfung und natürlich Raubtieren zum Opfer.

Die Great Migration als Reiseziel

Aufgrund der Tatsache, dass die Migration jährlich dem gleichen Muster folgt und markante Punkte, wie Flussüberquerungsstellen, Jahr für Jahr die gleichen sind, ist die Great Migration ein recht gut zu beobachtendes Phänomen, das jedes Jahr vielen Safari-Reisenden in Tansania und Kenia unvergessliche Erlebnisse beschert – wer einmal in seinem Zelt lag, während tausende von Gnus durch das Camp wandern, weiß wovon wir sprechen!

Die Safari-Industrie ist längst darauf eingestellt, viele Lodges und Camps wurden strategisch gut auf der Wanderroute errichtet und Pirschfahrten zu markanten Überquerungspunkten am Mara oder Grumeti River werden angeboten. Abenteuerlustige können auch die mobilen Camps bereisen, die dem gesamten Verlauf der Wanderung folgen.

Obwohl die Reiseroute relativ vorhersehbar ist, ist der Zeitplan völlig abhängig vom Auftreten des Regens und somit relativ unvorhersehbar. Regnet es viel, verzögert sich die Reise, da mehr saftige Weideflächen vorhanden sind und die Flüsse länger zu tief für eine Überquerung sind.
In extrem trockenen Jahren sind die riesigen Herden gezwungen, sich aufzusplitten, um in kleinen Gruppen nach Wasser und Gras zu suchen. Die Tiere sind dann extrem verstreut und schließen sich erst mit dem Eintreffen des Regens wieder zusammen, wenn die Reise nach Norden weitergehen kann.

Eine erfolgreiche Serengeti-Safari auf den Spuren der Migration braucht also vor allem zwei Dinge, gute Planung und eine gewisse Flexibilität – dabei sind wir Ihnen gern behilflich!

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Die Great Migration – Monat für Monat im Detail

Als grobe Richtlinie gilt: Die Great Migration beginnt von Januar bis April im Süden der Serengeti in Tansania und endet etwa im November ganz im Norden in der Masai Mara in Kenia, bevor sich die Tiere auf den beschwerlichen Rückweg machen.
Im Folgenden erhalten Sie einen genauen Überblick über jeden Monat des Jahres:

Januar

Trotz Trockenzeit sind die ausgedehnten Grasflächen im Süden der Serengeti dank der vergangenen Regenzeit noch grün und saftig. Hier, in den südlichen Ebenen ist die Kinderstube der Savannentiere, und die Gnus und Zebras versammeln sich, um dann im Februar ihre Jungen zu bekommen.
Obwohl hohes Gras der Tierbeobachtung im Allgemeinen hinderlich ist, entschädigt der einmalige Blick in die Kinderstube – wer etwas genauer hinschaut, kann neugeborene Gnus und Zebras beobachten und nimmt Eindrücke für das ganze Leben mit nach Hause.

Februar

Die großen Gnu- und Zebraherden halten sich immer noch in den Gras-Ebenen der südlichen Serengeti auf: in der Region Ndutu, im Südosten von Seronera und nördlich der Ngorongoro Conservation Area. Jetzt, werden die meisten Gnu-Kälber geboren – etwa 500.00 in einem Zeitraum von nur zwei bis drei Wochen. Die Tiere werden sich noch etwa bis März in den Ebenen aufhalten, solange das Gras grün und saftig ist.

März

Der März markiert i. A. den Beginn der großen Regenzeit – gerade rechtzeitig, denn die südlichen Ebenen sind jetzt so gut wie abgegrast. Auch die Jungen sind jetzt bereits sicher auf den Beinen und stark genug, um die große Reise anzutreten.
Sobald es genug Wasser gibt (normalerweise etwa Ende des Monats), beginnen die Tiere  langsam ihre Wanderung in Richtung Norden.

April

Im April herrscht normalerweise kein Mangel an Wasser, denn die Regenzeit ist auf ihrem Höhepunkt und es regnet an etwa 15 Tagen des Monats. Die zentrale Savanne der Serengeti hat sich in ein grünes Paradies verwandelt und den Gnus, Zebras und Gazellen steht somit genügend Nahrung zur Verfügung. Wenn sich die Herden noch nicht Ende März in Bewegung gesetzt haben, beginnen sie ihre Reise nach Norden jetzt.

Mai

Die Great Migration ist jetzt in vollem Gange und die Tiere durchwandern den Western Corridor der Serengeti, wobei sie Weideland in der Region der Moru Kopjes und westlich von Seronera finden. Im Laufe des Monats endet der Regen und die Herden verlassen die Seronera-Ebenen und stoßen in die Region am Grumeti River vor.

Juni

Der Beginn der Trockenzeit bringt mit viel Sonne und klarem Himmel beste Safari-Bedingungen, spätestens in der zweiten Monatshälfte. Die Migration bleibt bis etwa Ende Juni in der Grumeti-Region, und macht sich (je nach Wasserstand) noch im Juni oder erst im Juli an die Überquerung des Flusses, wo sie sich trotz der sie bereits erwartenden Krokodile in die Fluten stürzen. Die Dichte an Gnus kann extrem hoch werden, bevor sie schließlich die Überquerung wagen – macht ein Tier den ersten Schritt, gibt es dann kein Halten mehr.

Juli

Spätestens jetzt ist die Region um Seronera und südlich des Grumeti abgegrast und der Wasserstand des Grumeti durch die Trockenzeit niedrig genug für eine Überquerung. Wenn diese noch nicht im Juni stattgefunden hat ist es jetzt so weit. Die Überquerung des Grumeti ist die erste von zwei Flussüberquerungen bei denen sich die Tiere vollgepumpt mit Adrenalin ins Wasser stürzen, um an den Krokodilen vorbei ans andere Ufer zu gelangen. Nach erfolgreicher Überquerung geht die Wanderung weiter in nordwärts.

August

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit ist alles Grün wieder aus der zentralen Serengeti verschwunden und die verbleibenden Wasserlöcher sind jetzt von enormer Wichtigkeit. Je nachdem, wieviel Wasser vorhanden ist, so weit ist die Reise nach Norden fortgeschritten. Während die Herde manchmal bereits Ende August Kenia erreicht, ist sie in extrem trockenen Jahren gezwungen sich in weit verstreute Gruppen in Tansania aufzuteilen, so dass man statt der riesigen viele kleinere Herden findet, teilweise in den Regionen um den Grumeti und in Ikorongo, andere hingegen schon viel weiter Norden in Richtung Masai Mara.

September

Die Gnus und Zebras sind spätestens jetzt in der nördlichen Serengeti angekommen, wo sie auf ihr größtes Hindernis auf ihrem Weg von Tansania nach Kenia in die Masai Mara treffen, den Mara River. Die Überquerung dieses Flusses gilt als noch spektakulärer als die des Grumeti und wieder warten die Krokodile schon auf Beute. An etwa zehn „Überquerungspunkten“ kann dieses spannende und beeindruckende Ereignis beobachtet werden.
Nach dieser letzten überstandenen Gefahr hat die Great Migration die Weideflächen der Masai Mara erreicht, wo die Tiere bis zum Ende der Trockenzeit bleiben.

Oktober

Beginnt die Regenzeit planmäßig, gibt es im Oktober die ersten Schauer, so dass die Tiere meist gegen Ende des Monats die Wanderung zurück in den Süden antreten können. Der genaue Zeitpunkt ist jedoch nicht voraussagbar: die zweite Überquerung des Mara River kann sehr früh, im September, oder recht spät, sogar erst Anfang November erfolgen. Es ist aber alles andere als ungewöhnlich, wenn nur einige Tage zwischen den beiden Überquerungen liegen.
Nach der Rückkehr der Tiere nach Tansania geht die Migration über Loliondo und Lobo zurück in die südliche Serengeti, die im November, pünktlich zum ersten frischen Gras wieder erreicht wird.

November

Je nach Jahresverlauf sind die Gnus und Zebras noch bei ihrer zweiten Überquerung des Mara River, bereits auf ihrem Weg nach Süden, oder sie haben die Gras-Ebenen der südlichen Serengeti bereits wieder erreicht.

Dezember

Die große Herde ist wieder im Süden oder kommt spätestens jetzt dort an. Jetzt haben die Tiere genügend Zeit und ausreichend Nahrung, bevor der Zyklus im nächsten Jahr im Februar mit der Geburt der Jungen von vorne beginnt.

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