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Namibia im Überblick

Reisende aus dem zumeist überfüllten Mitteleuropa, sind von der gewaltigen Weite Namibias oft überwältigt. Dieses Land misst etwa die doppelte Größe Deutschlands – beherbergt allerdings nur etwa 2 Mio. Einwohner. Diese unvergleichliche Kombination aus einer unendlich erscheinender Landschaft mit oftmals staubigen Pisten und der geringen Bevölkerungszahl, macht Namibia sehr reizvoll.

Im Süden des Landes finden sich zwei große Trockengebiete: die Kalahari im Osten und die an den Atlantik angrenzende Namib, der ältesten Wüste der Erde. Dort liegt das sehr Deutsch anmutende Städchen Lüderitz mit seinen Gebäuden in wilhelminischer Architektur.

Auch der Fish River gehört zu Namibias Sehenswürdigkeiten. Dieser Fluss hat in der Wüstenlandschaft des Südens einen Canyon ausgewaschen. Der Fish River Canyon gilt als zweitgrößter Weltweit und wird nur noch durch den Grand Canyon in Arizona übertroffen.

Der Namib-Naukluft Park, gelegen westlich zwischen Lüderitz und Swakopmund, ist mit 50.000 km² als das viertgrößte Wildschutzgebiet auf der Welt. Im Süden finden sich überwiegend Kiesebenen, in der mittleren Namib ein unendlich erscheinendes Meer aus Sand, welches sich schließlich nördlich von Kuiseb wieder in steinige Ebenen auflöst. Eine Besonderheit dieser Gegend ist zweifelsohne das Dünenmeer von Sossusvlei, in welchem sich die höchsten Dünen der Welt befinden und Namibias schönste Lodges und Zeltcamps liegen.

An der Atlantikküste liegt Swakopmund. Diese Stadt ist etwas größer als Lüderitz und gilt mit seiner „deplatzierten“ Architektur als auch als etwas „Deutscher“. Hier reihen sich verzierte Gebäudefassaden aneinander, die in eine Wüste übergehen.
Nördlich von Swakopmund beginnt die Skelettküste. Sie beginnt bei Cape Cross. Hier ist es möglich Robbenkolonien zu beobachten. Die Gegend geht über in den 16.000 km² großen Skeleton Coast National Park.

Das Damaraland liegt bei Twyfelfontein. Hier befindet sich die größte Freiluftgalerie, die seit 2007 zum UNESCO-Welterbe gehört. In Twyfelfontein kann man zum Teil 6000 Jahre alte Felsmalereien und -gravuren von den San bewundern. Wegen der trockenen Klimabedingungen gibt es in dieser Gegend viele Trockenflussbetten. Hier leben die an diese Bedingungen angepassten, seltenen Wüstenelefanten.

Der weltberühmte Etosha National Park findet sich im Norden Namibias. Er ist mit etwa 22.275 km² halb so groß wie die Schweiz und gilt als bedeutendstes Wildschutzgebiet Namibias. Der Name „Etosha“ stammt aus dem Oshivambo und bedeutet so viel wie „großer weißer Platz“. Schon 1907 wurden Teile dieses Gebietes durch den ersten Gouverneur der deutschen Zivilverwaltung als Nationalpark ernannt, um es vor Wilderern zu schützen.

Fährt oder fliegt man weiter Richtung Nord-Westen, erreicht man die Region Caprivi. Der wie ein Finger in die Tropen Richtung Botswana ragende Caprivi-Zipfel reicht bis fast ins Okavango-Delta und das Moremi Game Reserve in Botswana. Auch die Victoriafälle in Sambia sind von hier sehr gut zu erreichen.

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