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Safaris im Okavango Delta

Das Okavango-Delta ist eine Traumdestination für Safari-Enthusiasten. Was nach Übertreibung klingt hat Gründe. Das Wechselspiel aus jährlicher Überflutung und Regenzeit sorgt dafür, dass das Okavango-Delta permanent bestens mit Wasser versorgt ist. Das Wasser wiederum ist die Grundlage des Lebens und so kommt es, dass die Artenvielfalt und die schiere Anzahl an Tieren weit größer ist als in vergleichbaren Regionen, denen das Wasser fehlt.

Die Regierung Botswanas hat schon früh mit dem Schutz des Naturraumes begonnen und setzt in seiner Tourismuspolitik auf nachhaltigen Safaribetrieb. Das bedeutet, dass es im Verhältnis zur Fläche nur wenige Lodges gibt und dass die meisten Lodges eher klein sind. 20 Gäste in einer Lodge kann hier schon als viel gelten. Solche Zahlen sind aber verschwindend gering, wenn man an die Safarigäste des Krügernationalparks in Südafrika denkt.

Die Lodges liegen weit verstreut im Okavango-Delta. Sie unterscheiden sich in ihrem Standard und ihrem Standort. Weniger als 3 Sterne für eine Lodge oder ein Camp gibt es eigentlich nicht. Die meisten Lodges bewegen sich im 4 Sterne-Bereich. Einige der berühmtesten wie das Chief's Camp, Mombo Camp oder Jao Camp sind ausgesprochen schöne und luxuriöse Unterkünfte, die jeden Safari Gast begeistern und nur vom Abu Camp mit 6 Sternen übertroffen werden.

Die Camps liegen vereinfacht gesprochen entweder in den Wasserwelten des Deltas. Oder sie haben Zugang zum Savannen- und Buschland. Eine Safari in einem Wassercamp bedeutet, dass man in Mekoros, den einheimischen Einbaumbooten, durch das stille Delta gleitet und in dieser Stimmung das Okavango-Delta atmosphärisch-ruhig erlebt. Elefanten stehen an den Kanälen, Wasservögle fliegen auf, Nilpferde grunzen in der Nähe, und überall begegnet man den allgegenwärtigen roten Moorantilopen. Diese Mekoro-Fahrten sind einzigartig. Jeder Gast sollte sich 2-3 Tage Zeit nehmen, um diese besondere Form der Safari kennenzulernen.

In den Busch-Camps liegt der Fokus hingegen auf dem klassischen Game Drive. Morgens und spätnachmittags fährt man hinaus in das Gelände und begegnet der ganzen atemberaubenden Vielfalt an Tieren. Hier sieht man mit großer Wahrscheinlichkeit Löwen, Leoparden oder sogar die seltenen Wildhunde.  Immer wieder mag die Fahrt durchs Wasser führen und stets ist dem Gast bewusst, dass die Umgebung hier doch ganz anders ist als man es von einer Krüger-Safari kennt.

Man plant eine Okavango-Delta-Safari so, dass man drei Camps besucht, von denen eines in den Wasserwelten und zwei in den trockenen, aber deswegen noch lange nicht wasserarmen Gebieten des Deltas liegen. Drei Nächte pro Camp sind ideal. Je nach persönlichen Interesse wählt man Camps, wo es viele Leoparden gibt (Tubu Tree Camp) oder solche für Vogelbeobachtung (Kanana Camp).

In Duba Plains erlebt man mit Glück das Drama des ewigen Kampfes zwischen Büffeln und Löwen. Die Krönung einer Safari ist aber sicherlich ein Aufenthalt in einem der wenigen Camps, die direkt im Moremi Game Reserve liegen. Mombo und Chief's Camp wurden oben schon erwähnt. Sie sind zu Recht deswegen berühmt, weil hier absolut außergewöhnliche Tierbeobachtungen mit fantastischer Camp-Atmosphäre zusammenkommen.

Wir kennen keinen zweiten Naturraum, der uns so begeistert, wie das Okavango-Delta. Wenn wir selbst auf Safari gehen, sind Camp-Besuche dort immer mit dabei.

Safari-Lodges und Camps im Okavango Delta