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Flora & Fauna in Angola

Flora und Fauna in Angola

Angola verfügt aufgrund seiner Größe und der unterschiedlichen Klima- und Landschaftszonen über eine bemerkenswerte Artenvielfalt. Tropische Wälder, Miombo-Wälder, Savannen, Feuchtgebiete, Flüsse, Hochland und Wüstenlandschaften bieten Lebensraum für eine große Zahl an Pflanzen- und Tierarten. Auch die lange Atlantikküste mit ihren Lagunen, Flussmündungen und weiteren Küstenlebensräumen trägt zur biologischen Vielfalt des Landes bei.

Flora in Angola

Die Vegetation Angolas verändert sich deutlich von Norden nach Süden. Im feuchteren Norden finden sich tropische Wälder und dichte Waldgebiete, während im Landesinneren ausgedehnte Savannen und Miombo-Wälder vorherrschen. Flüsse und Feuchtgebiete schaffen weitere vegetationsreiche Lebensräume.

Richtung Süden wird die Landschaft zunehmend trockener. Im Südwesten bestimmen Halbwüsten und die Ausläufer der Namib-Wüste das Landschaftsbild. Zu den charakteristischen Pflanzen dieser extrem trockenen Region gehört die Welwitschie, die mit ihren langen Blättern und ihrer außergewöhnlichen Anpassung an das Wüstenklima zu den bekanntesten Pflanzen des südwestlichen Afrikas zählt.

Angola weist zudem eine große Zahl endemischer Pflanzenarten auf, die ausschließlich innerhalb bestimmter Regionen des Landes vorkommen.

Tierwelt in Angola

Angolas unterschiedliche Lebensräume beherbergen eine entsprechend vielfältige Tierwelt. Zu den größeren Säugetieren zählen Elefanten, Büffel, Löwen, Leoparden, Geparden und Afrikanische Wildhunde. Hinzu kommen zahlreiche Antilopenarten, darunter Rappenantilopen, Pferdeantilopen, Kudus, Impalas und Wasserböcke.

Auch Primaten sind Teil der angolanischen Tierwelt. Besonders in den Waldgebieten im Norden kommen verschiedene Affenarten vor. Die Flüsse und Feuchtgebiete bieten Lebensraum für Flusspferde und Krokodile, während an der Atlantikküste unter anderem Meeresschildkröten vorkommen.

Angola besitzt außerdem eine ausgesprochen artenreiche Vogelwelt. Die unterschiedlichen Lebensräume zwischen tropischen Wäldern, Savannen, Feuchtgebieten und Wüste ermöglichen das Vorkommen zahlreicher Vogelarten, darunter auch Arten mit sehr begrenzten Verbreitungsgebieten.

Die Riesen-Rappenantilope

Eine besondere Stellung nimmt die Riesen-Rappenantilope (Hippotragus niger variani) ein. Die seltene Unterart der Rappenantilope kommt ausschließlich in Angola vor und gilt als eines der bekanntesten Symbole des Landes.

Ihr charakteristisches Merkmal sind die langen, stark gebogenen Hörner. Besonders die ausgewachsenen männlichen Tiere besitzen ein sehr dunkles, nahezu schwarzes Fell mit markanten weißen Gesichtszeichnungen.

Die Riesen-Rappenantilope war infolge von Lebensraumverlust und Wilderei stark bedroht. Heute konzentrieren sich wichtige Bestände auf Schutzgebiete im Zentrum Angolas, wo gezielte Schutzmaßnahmen zum Erhalt der Tiere beitragen.

Naturschutz und Erholung der Tierbestände

Der jahrzehntelange Bürgerkrieg und die damit verbundenen Folgen hatten erhebliche Auswirkungen auf die Wildtierbestände Angolas. Wilderei, Lebensraumverlust und fehlende Schutzmaßnahmen führten in vielen Regionen zu starken Rückgängen.

Inzwischen werden verschiedene Schutzgebiete wieder stärker überwacht und Naturschutzprogramme ausgebaut. Besonders im Südosten des Landes spielen großflächige, miteinander verbundene Lebensräume eine wichtige Rolle. Sie ermöglichen Wildtieren, sich zwischen verschiedenen Schutzgebieten und über Landesgrenzen hinweg zu bewegen.

Die Wiederherstellung dieser Ökosysteme und die Erholung der Wildtierbestände sind langfristige Prozesse. Gleichzeitig schaffen sie die Grundlage dafür, dass Angola als Safari-Destination zunehmend an Bedeutung gewinnt.

eben.

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Jürgen Seiler, Geschäftsführer, und die Reiseprofis von Afrikarma Safaris

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