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Mana Pools National Park

Dieser einzigartige Nationalpark ist wegen seiner Schönheit und Naturbelassenheit eine Stätte des UNESCO Weltnaturerbes. Er erlangt seine Bedeutung auch wegen der großen Anzahl von Säugetier- und Vogelarten (über 350), die hier vorkommen. Der Park ähnelt in Teilen dem nördlich vom Sambesi gelegenen Lower Zambezi National Park. Da er aber nie besiedelt war, hat der Naturraum keinen Schaden genommen, wenn man von den schleichenden Veränderungen absieht, die sich durch den Bau des Kariba-Damms Mitte des letzten Jahrhunderts ergeben haben.

Der Name "Mana" kommt aus der Sprache der Shona und bedeutet "vier". Die Zahl bezieht sich auf vier größere Lagunen, bzw. Seen, die etwas entfernt vom Flussufer im Busch zu finden sind. Diese Seen sind die Überreste des früheren Verlaufs des Sambesi, bevor er sein Bett weiter nach Norden verlagert hat. Flusspferde, Krokodile und eine Vielzahl von Wasservögeln haben ihren Lebensrhythmus eng mit diesen Lagunen verbunden.

Wenn man sich Richtung Norden dem Flussufer nähert, verändert sich die Vegetation. Der Busch auf den Karoo-Sedimenten verschwindet nach und nach und gibt den offenen Anabaum-Wäldern (Faidherbia albida) auf den alten Flussterrassen Raum. Diese Bäume verleihen dem Nationalpark sein charakteristisches Aussehen. So wie das Licht gedämpft und gefiltert durch die Baumkronen auf den Boden fällt, fühlt man sich an die Innenräume von Kathedralen erinnert.

Die Flussterrassen sind im Übrigen das beste Areal für Walking Safaris. Elefanten, Elenantilopen, Büffel, Impala, Wasserböcke, Paviane, Meerkatzen, Zebras, Warzenschweine und Nilpferde sieht man regelmäßig umherstreifen. Einige von ihnen sind speziell an den nahrhaften Schoten der Anabäume interessiert. Die Elefanten im Mana Pools National Park sind dann auch deswegen berühmt geworden, weil sie sich in den heißesten Monaten, wenn es sonst kaum noch Nahrung im Park gibt, auf die Hinterbeine stellen, um mit ihren Rüsseln die letzten Schoten aus den Bäumen zu pflücken.

Löwen, Leoparden, Tüpfelhyänen und Geparden sind auch präsent, allerdings braucht man mehr Zeit und Geduld, um sie zu Gesicht zu bekommen. Gleichwohl verlässt kaum ein Besucher den Park ohne nicht wenigstens eine dieser Tierarten beobachten zu haben.

Jenseits der Flussterrassen bahnt sich der Sambesi gemächlich seinen Weg in östlicher Richtung zum Indischen Ozean. Mana Pools umfasst eine Fläche von 2,196 Quadratkilometer, ist aber Teil einer fünf mal so großen Naturschutzzone, die am Kariba-Damm beginnt und sich bis zur Grenze mit Mosambik erstreckt. Es gibt für die Tiere keine Grenzen, sie können sich frei bewegen, sogar über den Fluss hinüber nach Sambia in den Lower Zambezi National Park.