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Makalolo Plains Camp: Sonnenuntergang
Makalolo Plains Camp: Giraffen an der Wasserstelle
Somalisa Camp: Abendstimmung an einem Wasserloch
Somalisa Camp: Elefanten am Pool
Davison's Camp: Babylöwen in väterlicher Obhut
Davison's Camp: Nashorn
Davison's Camp: Elefantenreflektionen

Hwange National Park

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Wissenswertes: Simbabwe

Simbabwe - das Land ist wieder im Aufbruch begriffen. Die Viktoriafälle, der Kariba-See, und einige weltberühmte Nationalparks bieten den Besuchern ein extrem gutes Preisleistungsverhältnis.  Mana Pools National Park gehört zum Weltnaturerbe, und Hwange National Park ist nach Chobe sicher der Elefantenpark schlechthin.

Karte von Simbabwe

Simbabwe-Karte

Hwange National Park

Der Hwange National Park wurde 1930 ins Leben gerufen. Er ist der größte Nationalpark in Simbabwe und nach den Viktoriafällen sicher auch die größte landschaftliche Attraktion des Landes, sowie eine Safari-Destination ersten Ranges.  Sein Name geht auf Chief Wange zurück, der im frühen 19. Jahrhundert als erster mit seinem Volk der Nambya die Gegend besiedelte. Später wechselte das Gebiet in den Besitz der Ndebele unter König Mzilikazi. Teile des heutige Nationalparks erklärte er zu seinem persönlichen Jagdgebiet.

Nachdem das Matabele-Reich zerfiel, drangen weiße Siedler in die Region vor und eigneten sich das Land an. Das der Boden aber für Landwirtschaft auf Grund schlechter Bodenqualität und wegen Wassermangel kaum taugte, bediente man sich rücksichtslos bei den Wildtieren, gab aber zugleich auch das Land für die Einrichtung des neuen Nationalparks her.

Ted Davison war der erste Game Keeper in der Region.  Er entdeckte in den späten zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts, dass der Park fast keinen Wildbestand mehr aufzuweisen hatte.  Seinem Engagement ist zu verdanken, dass die Region zum Nationalpark erklärt und anschließend effektiv geschützt wurde, so dass sich der Wildtierbestand wieder erholen konnte. Er errichtete auch eine Reihe künstlicher Wasserlöcher, die dem Wild eine sichere Lebensgrundlage bieten sollte.  Damit setzte auch die touristische Entwicklung des Parks ein.

Der Park mit seinen rund 14500 km2 erstreckt sich entlang der Grenze zu Botswana und wird auf der Nordostseite von der Eisenbahnlinie begrenzt, die die Steinkohleminen bei der Stadt gleichen Namens bedient.  Im Süden liegen dünn besiedelte Gebiete landwirtschaftlicher Nutzung, im Norden gibt es Jagdgebiete und den Kazuma  Pan National Park.  Hwange liegt auf einer Höhe von etwas unter 1000m, wobei einzelne Anhöhen auch auf 1155m ansteigen. 

Die Böden sind überwiegend nährstoffarme Kalaharisande. Alte Dünen durchziehen die Landschaft und fossile Flussbetten, sogenannte Vleis, entwässern die Region nach Südwesten, also Botswana. Diese Flussbetten sind sehr auffällig in der Landschaft, insofern sie um einige Meter tiefer als die Umgebung liegen, nur von Gräsern bewachsen und auf Grund ihrer Breite vom Flugzeug aus sehr gut erkennbar sind. In der Regenzeit füllen Sie sich teilweise mit Wasser.  Hier halten sich viele Antilopenarten, erstaunlicherweise recht viele Rappenantilopen darunter sowie Gnus, Zebras, Büffel und Elefanten auf. Trotzdem ist die Region insgesamt wasserarm.  Ohne das Netz künstlicher Wasserlöcher hätten die Tiere keine Chance gehabt, sich so gut zu entwickeln, dass in Sachen Wildbeobachtung Hwange ein echtes Highlight im südlichen Afrika werden konnte.

Außerhalb der Vleis beherrscht mehr oder weniger dichter Busch das Lanschaftsbild. Makalolo-Bäume, Ebenholz, Mopane und Silberterminalia findet man. Immer wieder sieht man Palmen, an manchen Stellen so häufig, dass sie besonders nach Sonnenuntergang mit ihren charakteristischen Kronen den Blick dominieren. Im Norden und Nordosten haben die Böden einen erdgeschichtlich völlig anderen Ursprung. Entsprechend gibt es auch andere Baumarte, und die Landschaft ist nicht mehr ganz so eben. 

Die Tierwelt ist sehr beeindruckend.  18 von 33 Antilopenarten des südlichen Afrika sind hier vertreten, 27 verschiedene Raubtierarten, darunter Löwen, Leoparden, Geparden, Wildhunde und Hyänen.    Bei den Vögeln wurden ca. 420 Arten gezählt. Außerdem gibt es eine Vielzahl von Reptilien.

Bestimmend sind allerdings die Elefanten, deren Zahl von ca. 1000 um 1930 auf schätzungsweise 40000 angestiegen ist.  Es sind zu viele, und sie beginnen ihren Lebensraum zu zerstören. Wo zunächst dichter Busch dominierte, setzt sich nach zu intensiver Beweidung durch Elefanten Grasland durch.  Die Landschaft verändert sich langsam, aber merklich. Man weiß, dass ohne die künstlichen Wasserlöcher ein Großteil der Elefanten nicht überleben würde.   Allenorts wird nach Lösungen gesucht. Culling, das gezielte Abschießen von einzelenen Tieren oder sogar ganzen Herden ist extrem unpopuläre. Geburtenkontrolle ist aufwändig und scheint aus verschiedenen Gründen nicht so zuverlässig zu funktionieren wie erhofft.  Das Abschalten der Wasserpumpen ist wohl auch nicht die Lösung, da mit den Elefanten auch viele andere Tiere zu Grunde gehen dürften.

So wartet das Problem noch immer auf eine befriedigende Lösung, die jedoch immer dringender benötigt wird, will man den Naturraum Hwange langfristig erhalten.

Für die Touristen aber bieten sich einmalige Safaris  und viel Gelegenheiten, Elefanten aus nächster Nähe und in großer Zahl zu erleben. Zuverlässig kommen große Herden regelmäßig an die Wasserlöcher. Entsprechend lebendig geht es dort zu. Jungtiere, Elefantenbabies, Matriarchen,halbstarke Bullen - sie alle kann man unschwer voneinander unterscheiden und ihre Interaktionen beobachten. In machen Camps, besonders in Somalisa, trinken die Elefanten sogar aus dem Swimming Pool des Camps, weil sie das frische Wasser dem abgestandenen Wasser in den Löchern bevorzugen. Wer also Elefanten sehen will, und nicht nach Chobe kommt, darf Hwange nicht verpassen.

Das Wegenetz im Park ist überwiegend gut. Die Schotterpisten führen die Gäste durch die verschiedenen Regionen, wobei jeweils die Wasserlöcher die interessantesten Stops hergeben.  Verschiedene öffentliche und private Camps, letztere in für die Öffentlichkeit gesperrten Konzessionen, bieten Übernachtungsmöglichkeiten und geführte Aktivitäten an.

Im November beginnt die Regenzeit und dauert bis April etwa. Danach wird es trocken und der afrikanische Winter bricht ein. Die Tage sind zwar sehr schön, nachts kann es aber in Hwange bitterkalt werden, besonders im Juni und Juli. Mütze, Handschuhe, warme Jacken sind dann unerlässlich. Auch tagsüber bleibt es im Schatten spürbar kühl. Erst ab Ende August wird es wieder wärmer, bis man im Oktober und November die Mittagszeit am liebsten am Swimmingpool verbringen möchte.

Den Park kann man ab Viktoria Falls bequem mit Bussen oder im eigenen Fahrzeug auf asphaltierten Straßen erreichen. Die Fahrt dauert etwa 2 1/2 Stunden bist zum Hwange Main Camp. Im Park selbst gibt es eine Reihe von Airstrips, die von den privaten Camps betrieben werden und ebenfalls von Victoria Falls oder Bulawayo innerhalb einer Stunde angeflogen werden können. Außerdem gibt es ab Hwange Main Gate einen Flugdienst zum Kariba-Damm.

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