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Ngorongoro Conservation Area

Die Ngorogoro Conservation Area ist ein Teil des Ngorongoro -Distrikts in Tansania und umfaßt 9282 qkm. Sie wurde im Jahr 1959 als Schutzgebiet deklariert, um die natürlichen Ressourcen und die Tierwelt unter gleichzeitiger Wahrung der Interessen der Einwohner zu bewahren sowie nachhaltigen Tourismus zu fördern. Die Region umfasst große Teil des Kraterhochlandes, dazu zählen die Berge Makerut mit 3130 m und Oldeani mit 3188 m Höhe.  Safari-Erlebnisse, der Krater selbst sowie Geschichte, Lebensform und Traditionen der Massai sind die Hauptattraktion der Region, jedoch bietet der Park mit den Millionen von Jahren alten Fossilien, den frühmenschlichen Fußabdrücken in der Ngarusi-Region und dem Nasera-Monolithen auch archäologische und paläontologische Highlights. Sehenswert sind außerdem die Wanderdünen bei der Olduvai-Schlucht und der Lake Ndutu. Der Park gilt als Weltnaturerbe und ist als Internationales Biosphärenreservat der UNESCO ausgezeichnet.

Ngorongoro Conservation Area: Geschichte

Der Ngorongoro und das umliegende Savannenhochland wurden seit dem 18. Jahrhundert oder früher von Massai besiedelt, die als nomadische Hirten Weidewirtschaft betrieben. Der Krater selbst wurde von ihnen als Grabstätte benutzt und hatte große spirituelle Bedeutung. Im Zuge der Kolonialisierung wurden die Massai Anfang des 20. Jahrhunderts gewaltsam vertrieben und in ein Reservat südlich des Kilimandscharo umgesiedelt. Der erste Weltkrieg verhinderte eine großflächige Kolonialisierung. Seit den 50er Jahren ist der Krater ein Teil des Nationalpark Serengeti und 1959 wurde außerhalb des Kraters das besondere Schutzgebiet, die Ngorongoro Conservation Area eingerichtet, in denen den Massai Ansiedlung und Bewirtschaftung erlaubt wurde.

Ngorongoro Conservation Area: Klima

Durch die unterschiedlichen Höhenlagen und die dynamischen Luftmassen entstehen verschiedene Klimasituationen: die Höhenlagen feucht und neblig, das Flachland unterliegt starken Tag-/Nachtschwankungen. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 24 Grad Celsius. Es gibt 2 Regenzeiten, eine kürzere im Oktober/November und eine etwas längere von März bis Mai.

Ngorongoro Conservation Area: Vegetation

Der Park ist eine Savannenlandschaft mit Gras-, Busch und Heide sowie vereinzelten dichten Bergwäldern. Der Kraterboden selbst besteht aus Grassavanne mit Wasserstellen.

Ngorongoro Conservation Area: Tiere

Durch die große Anzahl an Zebras, Büffeln, Gnus, Antilopen und Gazellen ist in dieser Gegend, durch die auch die großen Tierwanderungen der Serengeti führen, über die höchste Raubkatzendichte Afrikas, die hier ihre Beute finden, vor allem Löwen, Fleckenhyänen und Leoparden. Elefanten und Flusspferde gehören ebenso zu den Besuchern der Region wie auch die vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner.

Am Rande des Kraters befinden sich die Gräber von Bernhard Grzimek und seinem Sohn Michael, die mit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt das Serengeti Research Institute zur Erforschung der Zugwege und des Verhaltens der Wildtiere finanzierte und so zu ihrem langfristigen Schutz beitrug. Durch den Film „Serengeti darf nicht sterben“, in dem die Tierwanderung dokumentiert wurde, gelangte die Region zu internationaler Aufmerksamkeit

Safari-Lodges und Camps in der Ngorongoro Conservation Area

Safari-Lodges und Camps in der Ngorongoro Conservation Area

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