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Afrikarma

Sangha Lodge, Dzanga-Ndoki National Park, Zentralafrikanische Republik

Steckbrief

Name
Sangha Lodge
Komfort
Komfortabel, 3 Sterne
Max. Gästezahl
14 Gäste in 7 Bungalows
Highlights

Sangha Lodge ist ein Conservation Project in einem extrem artenreichen Gebiet des zentralafrikanischen Regenwaldes. Sie eignet sich für Gäste, die bei einfachem Komfort Wert auf Begegnungen mit ausgefallenen Tierarten legen und dabei nicht nur auf Beoachtungssensationen im Stil von Big 5 des südlichen Afrika ansprechen. Gleichwohl darf man spannende Tiererlebnisse erwarten.

Sehenswertes Video

Zentrale Einrichtungen
Hauptgebäude inmitten einer Gartenanlage, strohgedeckt am Flussufer mit einfacher Lounge, Aussichtsplattform mit Sitzmöbeln, Bar und Speisebereich. Bootsanlegestelle unterhalb der Nähe der Lodge. WLAN gelegentlich und nur geringer Bandbreite verfügbar. Wäscheservice. Die Lodge wird inhabergeführt von Tamar und Rod Cassidy.
Gäste­unterkünfte
Die Gäste schlafen in strohgedeckten Holzhütten - Bungalows genannt, die am Ufer des Sangha River stehen. 5 der Bungalows verfügen über private Bäder, die beiden verbleibenden teilen sich ein Bad. Über den Betten hängen Moskitonetze. Überwiegend private Bäder mit Waschbecken, Dusche und WC, fließend Kalt- und Warmwasser. Zugang zu den Bundgalows führt über einfache Pfade.
Essen & Trinken
Man bucht auf Basis von Vollpension, ohne Getränke. Die Speisen werden im Camp einfach, jedoch frisch und schmackhaft zubereitet. Kontinentales Frühstück, Lunch in der Lodge oder als Picnic Lunch unterwegs, europäischenund afrikanische Gerichte sowie Dessert zum Dinner. An der Bar gibt es jederzeit kühle Getränke auf Basis individueller Abrechnung. Meist speist man gemeinsam mit anderen Gästen. Kaffee steht ganztägig bereit. Man kann die Mahlzeiten so auf dem Deck einnehmen, dass man dabie den Fluss überbickt.
Safaris & Aktivitäten
Die wichtigsten Aktivitäten sind Gorilla Tracking und Besuche der Dzanga Bai, einer großen Lichtung im Regenwald. Dort enthält der Boden wichtige Mineralien, deretwegen die Tiere hierherkommen. Weil auf der Lichtung selbst praktisch nur Gras und Kräuter wachsen, hat man hier freie Sicht auf die Tiere. Weitere Aktivitäten sind Wanderung durch die Wälder, Besuch bei Wasserfällen in der Nähe, Begegnungen mit Angehörigen des Volkes der Ba'Aka sowie u.U. Teilnahme an einer ihrer Tierjagden mit selbstgeknüpften Netzen. Motorbootausflüge zum Valley of the Giants, wo ein Reihe enorm großer Bäume leben. Mangabey Tracking.
Tiere
Es gibt eine Reihe von Tieren, die hier in Unterarten bekannter Tierarten aus anderen Regionen Afrikas vorkommen: Waldelefanten (Loxodonta cyclotis) - kleiner rund leichter, Waldbüffel (Syncerus caffer nanus) - kleiner und wesentlich heller gefärbt, Westlicher Flachlandgorilla (Gorilla Gorilla Gorilla) - etwas kleiner als die Berggorillas, Pinselohrschwein (Potamochoerus porcus) - dem europäischen Wildschwein in der Form ähnlich, jedoch kastanienbraun, Riesenwaldschwein (Hylochoerus meinertzhageni) - dem Warzenschwein ähnlich, Bongo-Antilopen (Tragelaphus eurycerus) - markant rotbraun gefärbt mit schmalen, senkrechten, weißen Streifen, verwandt mit mit dem Kudu; Sitatunga-Antilopen (Tragelaphus spekii) - eine auf das Leben in Sumpfgebieten spezialisierte Antilope. Es kommen drei verschiedene Arten von Schuppentieren vor. Außerdem Olivmangaben, Blauducker - eine Zwergantilope, 5 weitere Duckerarten, Mantelaffen (Colobus guereza), Otter, Schimpansen. Über 400 Vogelarten wurden im Park beobachtet, darunter der blaue Riesenturako, verschiedene Hornraben, Eulenarten, Eisvögel, Raubvögel, Hammerkop, African Grey Parrot, Bienenfresser, Störche, Nachtschwalben, Spechte, Violet Turaco, Sumpfhühner, Nektarvögel, Schwalben... Es gibt Leoparden und Golden Cats, die allerdings Gäste so gut wie nie zu Gesicht bekommen.
Lage
Sangha Lodge liegt im äußersten Südwestzipfel der Zentralafrikanischen Republik am Ufer des Sangha River, der im Grenzgebiet von Kamerun und ZAR entspringt und später in der Demokratischen Republik Kongo in den Kongo mündet. Der Fluss vor der Lodge ist ca 300m breit. Im Rücken der Lodge breitet sich unberührter, äquatorialer Regenwald aus. Sie liegt auf dem Gebiet des Dzanga Sangha Special Reserve. Ca 12 km östlich erreicht man die Grenze zum Dzanga Sector des Dzanga Ndoki National Park. Etwa 45 km südlich beginnt der Ndoki Sector des gleichen Parks. Die beiden Sektoren bilden zusammen einen Park, berühren sich aber nciht.
Klima & beste Reisezeit
Die Tageshöchstemperaturen schwanken ganzjährig nur wenig um 32°C. Nachts liegen die Temperaturen bei 20°C. Dezember und Januar sind die Monate mit den geringsten Niederschlägen, Juli bis Oktober haben die höchsten Niederschläge. Die Lodge ist ganzjährig geöffnet. Vogelsichtungen sind in den regenreichen Monaten optimal. Bongos sieht man am ehesten in den trockenen Monaten. Gorillas und Elefanten sieht man ganzjährig.
Anreise
Reisende, die nur die Sangha Lodge besuchen, fliegen von Nairobi oder Paris nach Bangui, der Hauptstadt der ZAR, und steigen dort in ein Charterflugzeug um. Bis zum Bayanga Airstrip sind es 300 km oder ca 90 Minuten Flug. Danach folgen noch 10 km im Motorboot auf dem Sangha River bis zur Lodge. Wer die Lodge mit dem Odzala Kokoua Nationalpark in der Republik Kongo verbindet reist über Brazzaville an und legt die Strecke von Odzala nach Kabo am Sangha River im Flugzeug zurück. Danach folgt ein Motorboottransfer von 5 - 6 Stunden Dauer bis zur Lodge.
Kinder
Kinder sind willkommen, aber nur Jugendliche ab 16 Jahren können am Gorilla Tracking teilnehmen.
Gesundheit
Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen, Gelbfieberimpfungen sind Pflicht. Wenn man am Gorilla Tracking teilnehmen möchte, muss man ein Formular mit Fragen zur gesundhgeitlichen Verfassung ausfüllen. Ein Arzt muss bestätigen, dass man weder an Masern, noch Polio oder Tuberkulose leidet.
Nachhaltigkeit
Es gibt ein Projekt zum Schutz von Schuppentiere oder Pangolins. Diese werden wo möglich noch lebend auf den Märkten gekauft und in der Wildnis wieder ausgesetzt. Begleitet wird das Programm durch Aufklärung über Wilderei und Handel mit bedrohten Arten. Die Lodge unterstützt die örtlichen Grundschulen und kauft Gemüse, Obst und Fleisch weitestgehend von den Kleinbauern in der Umgebung. Die Lodge liegt nicht im Nationalpark sondern in einem Gebiet, das offiziell für die Jagd vorgesehen ist. Jedoch haben die Eigentümer die Jagd mit dem Kauf der Lodge eingestellt und entwickeln nun das Gebiet, indem sie die fälligen Gebühren für die Trophäenjagd aus den Einnahmen durch Ökotourimus bestreiten. Jeder zahlende Gast leistet einen direkten Beitrag. Stromerzeugung mit Hilfe von Generatoren abends zwischen 18:00 und 22:00 Uhr.
Betreiber
Rod und Tamar Cassidy
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Landkarte

Detailinformationen

Besitzer/Betreiber
Die Lodge gehört Rod und Tamar Cassidy, die sie auch betreiben und als Personen vor Ort präsent sind. Es ist ihrer Leidenschaft für Conservation und Biodiversität zu verdanken, dass die Jagd-Konzession, in der das Camp liegt, mit Hilfe der Einnahmen aus dem Tourismus in ein Schutzgebiet ohne Jagdeingriffe verwandelt werden konnte.

Kontakt/Anfrage

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