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Afrikarma
22.01.2018

Wasserknappheit in Kapstadt - ein Update

Planen Sie einen Besuch in Kapstadt und im Westkap? Kommen und genießen Sie, aber beachten Sie die Dürre.

Kapstadt und das Westkap haben trotz der derzeitigen Trockenheit „geöffnet“. Besucher treffen einen Ort mit immensem Umfang an Eindrücken und außergewöhnlicher Schönheit an. So schön dies auch ist, ist das Westkap ein wasserarmer Teil der Welt (ähnlich wie Südkalifornien und Westaustralien) und ist anfällig für die Folgen des Klimawandels und periodischer Dürren. Gegenwärtig erlebt das Westkap eine extreme Dürre. Eine Dürre diesen Ausmaßes kommt einmal in 1000 Jahren vor. Um den kurzfristigen Auswirkungen der Dürre und der Möglichkeit, dass uns das Wasser komplett ausgeht, entgegenzuwirken, hat die Stadt eine Reihe von Initiativen ergriffen, um die Wasserversorgung zu erhöhen und für eine extreme Wasserknappheit gerüstet zu sein. Es gibt immer noch viele Orte im Westkap, die nicht so stark von der Dürre betroffen sind, wie z.B. die Gartenroute und die Overberg-Region.

Bitte beachten Sie:

Jahrelanger unterdurchschnittlicher Niederschlag hat jeden, der in Kapstadt lebt oder Kapstadt besucht, gezwungen, seinen Wasserverbrauch zu überdenken. Verantwortungsvoller Wasserverbrauch ist die neue Norm – nicht nur in Kapstadt, sondern auch an vielen anderen wasserarmen Orten der Welt. Einige Bereiche des Tourismus- und Gastgewerbes haben ihre Wassernutzung proaktiv angepasst, damit die Gäste sicher sein können, dass jeder Tropfen verantwortungsvoll verwendet wird. Im Falle, dass die „Stunde Null“ oder der „Day Zero“ – wie die Stadt Kapstadt es nennt – anbricht, wird Touristen und Einheimischen Wasser für den grundsätzlichen Bedarf zur Verfügung stehen. Dazu gehört Wasser für die persönliche Hygiene und Trinkwasser. Zur „Stunde Null“ schneidet die Stadt Kapstadt die reguläre Wasserversorgung der Haushalte und Unternehmen ab. „Stunde Null“ ist ein berechnetes Datum, das völlig vom aktuellen Wasserverbrauch abhängt: Wenn alle Beteiligten das erforderliche Wassersparziel einhalten, kann die „Stunde Null“ vermieden werden. Wie Einheimische müssen auch Touristen diese knappe Ressource mit größtem Respekt behandeln.

Häufig gestellte Fragen

Wird es Wasser geben, wenn Touristen Kapstadt/das Westkap besuchen?

• Es gibt ausreichend Wasser für den täglichen Bedarf der Touristen, wie Waschen, Toilettennutzung und andere tägliche Hygiene. Im Falle der „Stunde Null“ wird das Wasser ernsthaft rationiert, aber genug sein für tägliche Bedürfnisse. Derzeit gelten bereits Wasserbeschränkungen in Kapstadt, und Einwohner wie Touristen müssen sich an die Beschränkungen halten.

Was bedeutet „Stunde Null“?

• Zur „Stunde Null“ schneidet die Stadt Kapstadt die reguläre Wasserversorgung der Haushalte und Unternehmen ab.

• Die „Stunde Null“ ist ein berechnetes Datum (in ungefähr drei Monaten nach gegenwärtigen Berechnungen), das völlig vom aktuellen Wasserverbrauch abhängig ist: Wenn alle Beteiligten das erforderliche Wassersparziel einhalten, kann die „Stunde Null“ vermieden werden.

• Touristen werden immer noch die vielfältigen und erstklassigen Erfahrungen, die Kapstadt und das Westkap zu bieten haben, genießen können.

Wie lange wird der reguläre Wasserfluss abgeschnitten bleiben, wenn die „Stunde Null“ anbricht?

• Kapstadt liegt in einem Winterregengebiet. In der Vergangenheit haben die Winterregen im April begonnen, aber sie können auch erst im Juni beginnen. Kapstadt ist darauf vorbereitet, ungefähr drei Monate mit sehr wenig Wasser zurechtzukommen, in der Hoffnung, dass bis zum Ende des Winters genug Regen gefallen ist, dass das Wassersystem wieder eingeschalten werden kann, aber alles hängt davon ab, wann Regen in die Wasserkanäle fällt, die die Staudämme versorgen.

Wie weit hat sich die Dürre in Südafrika ausgebreitet?

• Die Dürre und die daraus resultierenden Wasserbeschränkungen sind auf Teile des Westkaps – insbesondere die Stadt Kapstadt und die umliegende Gebiete – beschränkt.

• Orte wie die Overberg-Region und die Gartenroute sind weniger von Wasserbeschränkungen betroffen. Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass Südafrika im Allgemeinen bereits ein wasserarmes Land ist.

Werden Touristen Zugang zu Trinkwasser haben?

• Ja.

Können Touristen baden, duschen oder ein Schwimmbad benutzen?

• Gegenwärtig können Touristen duschen und die tägliche Hygiene aufrechterhalten. Vorgeschriebene Richtlinien begrenzen das Duschen auf max. 2 Minuten. Das Baden ist völlig zu vermeiden. Einige Schwimmbäder in Hotels wurden mitlerweile in Salzwasser-Pools umgewandelt.

• Die meisten Unternehmen der Tourismusbranche haben Maßnahmen ergriffen, um ihren Wasserverbrauch zu reduzieren, und viele haben Pläne für alternative Versorgungsquellen entwickelt.

Werden Gaststätten und Bars noch geöffnet sein?

• Im Fall der „Stunde Null“ – ja. Ein Großteil der Hotellerie hat proaktiv Wasserspar- und Wasserergänzungslösungen eingeführt, um die ständige Verfügbarkeit von Wasser in ihren Betrieben sicherzustellen.

• Restaurants und Bars werden derzeit nicht negativ beeinflusst, müssen jedoch Wasserbeschränkungen einhalten.

Welche touristischen Aktivitäten könnten beeinflusst werden?

• Touristen werden immer noch in der Lage sein, Hauptattraktionen wie den bekannten Tafelberg, die Kapspitze und den Botanischen Garten Kirstenbosch zu besuchen.

• Bestimmte Aktivitäten auf Flüssen und Seen können beeinträchtigt sein.

Funktionieren die Rettungsdienste auch im Falle der „Stunde Null“?

• Ja. Alle kritischen Notfalldienste (Krankenhäuser, Kliniken, Polizeidienste) werden weiterhin funktionieren.

Werden Großveranstaltungen noch stattfinden?

• Ja. Alle Großveranstaltungen haben proaktiv Pläne erstellt, um sicherzustellen, dass die Veranstaltungen keine oder nur eine stark reduzierte Wasserbilanz verzeichnen, z. B. indem Wasser von außerhalb Kapstadts/des Westkaps hertransportiert wird.

Wir werden Sie weiterhin über die Wassersituation in Kapstadt auf dem Laufenden halten. Ihr Afrikarma Team.