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Norman Carr Safaris

Norman Carr Safaris  - Walking Safaris im Original

Norman Carr Safaris betreibt eine Reihe von Lodges und Camps im Luangwa-Tal. Sie alle liegen im South Luangwa National Park, meist am Luangwa selbst, einige aber auch zurückgesetzt im Busch am Ufer des Luwi River. Die Perle dieser Unterkünfte ist ohne Zweifel die beindruckende Chinzombo Lodge, die unserer Meinung nach neue Maßstäbe im Luangwa-Tal setzt und mit hervorragendem Design in wirklich schöner Lage besticht.   Bis Ende 2012 war die Kapani Lodge das Herzstück der Gruppe, immer noch eine schöne Lodge, die allerdings jetzt ein klein wenig zurücktreten muss. Sie ist traditionell gestaltet und weniger luxuriös, gleich wohl eine gehobene Unterkunft.

Es folgen die vier Bush Camps: Mchenja Bush Camp und Kakuli Bush Camp sind einfache Camps am Ufer des Luangwa.  Es fehlt ihnen dennoch nicht an Komfort oder Platz.  Nsolo Bush Camp und Luwi Bush Camp liegen abseits des Luangwa am Ufer des sandigen Luwi River.  Alle vier Camps liegen so nah beieinander, dass man jeweils von einem zum nächsten im Rahmen einer mehrstündigen Walking Safari laufen kann.  Das Gelände ist vielseitig. Busch, Lagunen, Flusslandschaft und Savannen wechseln sich ab.

Norman Carr Safaris kooperiert sehr eng mit dem Chongwe River Camp und der Kasaka River Lodge im Lower Zambesi National Park sowie mit Tongabezi Lodge und  Sindabezi Island Camp in der Nähe von Livingstone.

Eine Besonderheit der Bush Camps besteht darin, dass Sie alle auf Höhe des Nsefu-Sektor des National Parks liegen. Der Nsefu-Sektor ist ein tierreicher Abschnitt im Zentralbereich des Parks, der auf der Ostseite des Flusses liegt.  Somit sind alle Bush Camps der Gruppe komplett vom Nationalpark umgeben, während zum Beispiel die Camps von Bushcamp Company jeweils auf ihrer Ostseite an bewohntes Gebiet, teilweise sogar an Jagdkonzessionen grenzen, mit entsprechenden Auswirkungen auf die Möglichkeiten zur Wildtierbeobachtung.

Im Sommer 2015 wird Norman Carr außerdem das neue Kokomo Camp im Liuwa Plains National Park in Westsambia eröffnen.

Preise

Wie bei praktisch allen Lodge-Betreibern üblich bietet auch Norman Carr Safaris sogenannte Longstay Discounts an. Ab 7 oder 8 Nächten verteilt auf verschieden Norman Carr Camps werden deutliche Preisnachlässe gewährt. Die gelten in der Regel auch in Kombination mit den drei oben erwähnten Partner Lodges in anderen Landesteilen.  Chinzombo ist sicherlich die hochwertigste Lodge, gefolgt von Kapani. Die vier Bush Camps bewegen sich auf einem gemeinsamen Preisniveau etwas darunter.

Geschichte

Norman Carr richtete schon 1950 das erste Safari Camp im Luangwa-Tal ein. In jenen Tag war die Jagd noch sehr eng mit dem Begriff Safari verbunden. Norman Carr führte damals eine Safari ein, in deren Mittelpunkt die Beobachtung und das Photografieren der Tiere und nicht ihr Abschuss stand. 

Sein erstes Camp wurde in enger Zusammenarbeit mit dem damals führenden Chief Nsefu und seinem Volk errichtet. Auch diese Idee, die örtliche Bevölkerung an so einem Projekt teilhaben zu lassen und aktiv in das Management des Wildtierbestandes einzubinden, war neu und der Zeit weit voraus. Erst 50 Jahre später wurde das Prinzip "Community Based Natural Resource Management" praktisch überall fest etabliert. Damit wurden die traditionellen Eigentümer des Landes angespornt, eine verantwortliche Nutzung ihres Landes zu sichern. Heute ist dieser Ansatz nicht mehr wegzudenken, und bildet die Basis von Safari Unternehmen wie Norman Carr Safaris für Sambia, aber auch Wilderness Safaris mit Schwerpunkt in Botswana.

Die ersten 35 Jahre im Luangwa-Tal verbrachte Norman Carr damit, weiter Camps aufzubauen. Einige von ihnen existieren noch, auch wenn sie nicht mehr zu Norman Carr gehören, beispielsweise das heute unabhängige Lion Camp oder das Denkmal-geschützte Nsefu Camp von Robin Pope Safaris. Später kam die Kapani Lodge dazu, die lange Zeit das Flagschiff der der Gruppe war, bis die einzigartige, moderne und zugleich naturnahe Chinzombo Lodge eröffnet wurde.  Damit hat sich das Spektrum der Norman Carr Camps deutlich ausgeweitet. Kein anderer Betreiber im Luangwa-Tal verfügt über diese Palette an Möglichkeiten bei der Gestaltung individueller Safaris.

Interaktive Karte der Camps

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