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13.06.2015
18:22

Black Hole Camps

Vor kurzem haben wir zum ersten Mal den Begriff „Black Hole Camp“ gehört. Damit sind Camps und Lodges gemeint, die keinerlei Zugang zum Internet anbieten. Es mag sein, dass ein Camp in seinem Backoffice für administrative Zwecke Zugang zum Internet hat, aber aufgrund der Kosten und der geringen Bandbreite nicht in der Lage ist, diesen Zugang auch den Gästen zu öffnen.

Wer also ein solches Camp besucht, verschwindet für die Daheimgebliebenen sozusagen hinter dem digitalen Ereignishorizont. Es tobt zur Zeit eine Diskussion darüber, ob das gut oder schlecht ist. Die Befürworter der Black Holes führen an, dass gerade eine Safari endlich mal Gelegenheit bietet, sich voll auf die Natur einzulassen und einen Urlaub auch von der digitalen Hetze der sozialen Medien zu nehmen. Die Gegenseite weist darauf hin, dass man die großartigen Erlebnisse auf einer Pirschfahrt gerne mit anderen Menschen teilt, weshalb man Bilder oder Videos zeitnah auf die einschlägigen Websites laden möchte.

Wir werden diese Auseinandersetzung sicher nicht entscheiden, und wir sind auch nicht der Ansicht, dass wir zu beurteilen haben, für wen und wann Internetzugang bestehen soll. Wir beobachten jedoch manchmal, dass Gäste in fantastischer Umgebung stundenlang in der Lounge eines Camps hocken und sich von E-Mails und Kurznachrichten stressen lassen. Keine Frage, dass darunter die Kommunikation unter den Gästen leidet.

Einge Campbetreibern machen aus der Not eine Tugend. In manchen wilden Regionen gibt es schlichtweg keine vertretbare Möglichkeit, Internetverbindungen herzustellen. Der Mangel wird in einen Vorteil umgedeutet, was zu entsprechenden werblichen Aussagen führen mag.

Andere scheuen weder Mühe noch Kosten, um das Camp sowohl in den zentralen Einrichtungen als auch in den Gästeunterkünften mit WLAN auszustatten.

Es scheint sich aber ein Mittelweg heraus zu kristallisieren: WLAN wird angeboten, jedoch nur in den Gästezelten, nicht aber in den zentralen Bereichen, damit die Präsenz von Laptops und Tablet-Computern nicht zum Störfaktor verkommt.

Es wird sich zeigen, ob die Gäste den Mittelweg akzeptieren oder vielleicht doch die Black Hole Camps bevorzugen. 

 


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