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24.09.2014
15:07

10 Gründe, warum Kenia-Touristen keine Sorge vor Ebola haben müssen

Angesichts der Ebola-Epidemie in Teilen Westafrikas häufen sich die Fragen, ob denn das östliche und südliche Afrika noch sichere Reiseziele seien. Das Kenya Tourism Board hat deshalb recherchiert und 10 Gründe herausgearbeitet, warum ihrer Meinung nach Ebola niemanden von einer Reise nach Kenia abhalten muss:

1.) Es gab noch NIE Ebola in Kenia

Seit der Entdeckung des Ebola-Virus in den 1970er Jahren bis heute wurde nie auch nur ein einziger Fall von Ebola in Kenia dokumentiert.

2.) Kenia liegt tausende Kilometer von den Epidemiegebieten entfernt

Der aktuelle, epidemieartige Ausbruch von Ebola konzentriert sich auf die drei Länder Sierra Leone, Guinea und Liberia. Liberias Hauptstadt Monrovia zum Beispiel liegt 5.355 Kilometer Luftlinie von Nairobi oder 5.723 Kilometer von Mombasa entfernt. Die Entfernung von Monrovia nach Madrid beträgt 3.857 Kilometer, nach Paris 4.893 Kilometer und nach Frankfurt am Main 5.199 Kilometer. Die Entfernung zwischen Monrovia und Nairobi ist in europäischen Maßstäben mehr als doppelt so weit wie die Entfernung zwischen London und Moskau. Setzt man Amerika als Maßstab, entspräche es der Entfernung zwischen Nicaragua und dem kanadischen Vancouver.

Es gab zwar eine begrenzte Zahl von Ebola-Fällen in Nigeria, welches als größte Volkswirtschaft Westafrikas enge Verbindungen zu Liberia, Sierra Leone und Guinea unterhält. Eine Ausbreitung erfolgte allerdings nicht. Das betroffene Gebiet in Nigeria ist zwar „nur“ rund 3.400  Kilometer von Kenias Hauptstadt entfernt, was allerdings immer noch der Entfernung zwischen Helsinki und Malaga bzw. zwischen Hannover und Hurghada entspricht.

3.) Es gibt keine Flüge zwischen Kenia und den Epidemiegebieten

Kenya Airways, die einzige Airline, welche die betroffenen Länder bisher von Kenia aus anflog, hat seit Mitte August 2014 sämtliche Flüge in die Region eingestellt. Übrigens verkehren immer noch regelmäßige Flüge zwischen Mitteleuropa und den betroffenen Ländern – zumal die Weltgesundheitsorganisation WHO ohnehin kein größeres Risiko der Verbreitung von Ebola durch den Luftverkehr sieht. Kenia geht trotzdem auf Nummer sicher.

4.) Vorsichtsmaßnahmen sind bereits in Kraft

Neben der Streichung von Flügen in die Ebola-Epidemiegebiete Westafrikas wurden weitere Vorsichtsmaßnahmen in Kraft gesetzt: Obwohl bisher kein einziger Fall von Ebola in Kenia auftrat, hat das Gesundheitsministerium eine spezielle Task Force ins Leben gerufen. Zudem werden auf Kenias internationalen Flughäfen Fluggäste, besonders Passagiere innerafrikanischer Flüge, auf Ebolasymptome kontrolliert. Für den Ernstfall hat das kenianische Gesundheitsministerium Notfallpläne entwickelt und landesweit mehrere Quarantänestationen eingerichtet. Schutzkleidung und entsprechende Ausrüstung wurde an regionale Krankenhäuser verteilt, während medizinisches Personal ausgebildet wird, um im Ernstfall entsprechend handeln zu können.

5.) Ebola wird nur durch Körperflüssigkeiten übertragen

Selbst wenn man sich im gleichen Flughafen oder im gleichen Flugzeug wie eine an Ebola erkrankte Person aufhalten WÜRDE, wäre eine Ansteckung äußerst unwahrscheinlich: Im Gegensatz zu Atemwegserkrankungen wie z.B. Gripppe, wird Ebola nicht durch die Luft übertragen. Direkter Kontakt mit den Körperflüssigkeiten eines Erkrankten ist der einzige Übertragungsweg.

6.) Wer keine Symptome hat, ist nicht ansteckend

Wie jede Infektionskrankheit hat auch Ebola eine Inkubationszeit, d.h. der Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit. Während dieser Zeit ist ein Erkrankter nicht infektiös, d.h. er kann niemanden anstecken. Dieses Risiko besteht erst nach Ausbruch der Symptome, die aufgrund ihrer Schwere schnell erkannt werden.

7.) Kenia hat andere Ernährungsgewohnheiten

In Westafrika wird traditionell so genanntes „Bush Meat“, also Fleisch wilder Tiere konsumiert. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Flughunde und Affen Ursprungswirte des Ebola-Erregers sind. Bei der Zubereitung von Fleisch dieser Tiere kann der Virus auf den Menschen übertragen werden. In Kenia ist und war der Verzehr von Fleisch dieser Tierarten nie üblich, bzw. ist Jagd auf Wildtiere und Verkauf ihres Fleisches verboten.

8.) Kenia hat ein besser entwickeltes Gesundheitssystem

Obwohl auch Kenia ein Entwicklungsland ist, hat es ein wesentlich besser entwickeltes Gesundheitssystem als Sierra Leone, Liberia und Guinea. Dieses zeigt sich an verschiedenen Indikatoren, wie Säuglingssterblichkeit, Ärztedichte und Lebenserwartung. Bei all diesen Indikatoren steht Kenia weit besser da, als Sierra Leone, Liberia und Guinea.  So war in Sierra Leone zum Beispiel die Säuglingssterblichkeit bereits vor Ausbruch der Ebola-Epidemie um 80% höher als in Kenia. Außerdem hat Kenia eine 9-mal höhere Dichte von Ärzten im Vergleich zu Sierra Leone (Quelle: CIA World Fact Book) Die Zahlen deuten darauf hin, dass Kenia wesentlich bessere Möglichkeiten hätte, der Ausbreitung von Infektionskrankheiten wie Ebola entgegenzuwirken.

9.) Kenias Bevölkerung hat ein höheres Bildungsniveau

Kenia hat ein für afrikanische Verhältnisse hohes Bildungsniveau. Es herrscht Schulpflicht bis zum Ende der Grundschule, welche in Kenia acht Jahre lang besucht wird. Kenia hat dementsprechend laut CIA World Fact Book eine Alphabetisierungsquote von  84,2 % (Stand: 2010), Liberia von 56,8% (Stand: 2010), Sierra Leone von 32,6% (Stand: 2011) und Guinea von 30% (Stand: 2010). Die Alphabetisierungsquote beschreibt den Anteil an der Gesamtbevölkerung über 15 Jahren, der lesen und schreiben kann.

10.) Kenia hat eine andere Geschichte

Sierra Leone und Liberia wurden bis kurz nach der Jahrtausendwende von schlimmen, langjährigen Bürgerkriegen heimgesucht. Durch die dadurch entstehenden Flüchtlingskatastrophen war auch Guinea betroffen. Unter diesem Hintergrund sind weite Teile der Bevölkerung in diesen drei Ländern traumatisiert und misstrauen vielerorts Einflüssen von außen. Das erklärt, warum ausländischen Helfern vielerorts kein Vertrauen geschenkt und Kranke versteckt werden. In Kenia, einem Land welches schon seit langem international vernetzt ist und andere geschichtliche und kulturelle Grundlagen besitzt, würde eine Krankheit wie Ebola ganz anders wahrgenommen und bekämpft werden.

Anmerkung: Die oben genannten Angaben basieren auf eigener Recherche in verschiedenen Sekundärquellen, erheben aber nicht den Anspruch eines wissenschaftlichen reisemedizinischen Hinweises. Reisenden wird im Zweifelsfall empfohlen, sich – wie bei allen reisemedizinischen Fragen – an ihren Hausarzt oder einen versierten Tropenmediziner zu wenden (Stand: September 2014).

 


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